Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

Wahldesaster am 24. September 2017 in Rehau

Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 war für unsere Rehauer CSU eines der schlechtesten Ergebnisse der letzten Jahrzehnte. Waren wir immer im Landkreis Hof das Aushängeschild der CSU mit Platz 1 oder in der Spitzengruppe, sind wir dieses Mal auf Platz 26 von 27 Gemeinden gefallen!

In unserer beharrsam, aber modern geprägten Heimatstadt Rehau mit einer weitsichtigen Bürgerschaft gab es einen Erdrutschstimmenverlust. Einmalig und besonders auffällig sind die Ergebnisse in den örtlichen Wahllokalen. Der Stimmenverlust reicht hier von 0,7 % im Rot-Kreuz-Heim bis zu 19,9 % in dem Wahllokal Stadtwerke!

Die über viele Jahre durch glaubwürdige Grundlagenarbeit mühsam eroberten Stadtteile - wie Siedlerheim, Apostelkirche, Stadtwerke, Mehrgenerationenhaus, Faßmannsreuth, Wurlitz, Neuhausen – sind mit zweistelligen Prozentverlusten eine Wendung zum Schlimmen! Die am Boden liegende SPD hat unsere CSU im Wahllokal Apostelkirche überholt! Hatten wir im Jahre 2013 noch einen Stimmenvorsprung von 10,1 %, liegt die SPD nun 7,3 % vor uns! Ebenfalls zulegen konnte die SPD in Wurlitz und in Neuhausen! Diese aussagekräftigen Zahlen sind nicht bundespolitische Gesichtspunkte. Hier sind eindeutig und klar erkennbar örtliche Gründe die Ursache!

Horrende Beschlussfassungen und fortwährend inhaltslose Ankündigungen sind der Dreh- und Angelpunkt! Wer Gewachsenes zerstört, wird bestraft! Das gemeinsame Kommunikanten- und Konfirmandenwäldchen neben der Apostelkirche abzuholzen, um an ungleicher Stelle einen Supermarkt zu bauen, hat jegliche Entwicklungsorientierung verloren 50 Meter entfernt von der jetzigen Baustelle auf der anderen Straßenseite ist das Gelände fast ebenerdig und es gehört der Stadt! Im Hof der Stadtwerke ein neues Feuerwehrgebäude zu errichten ist ebenso verfehlt wie ein Hotel im Hinterhofgebiet!

Das Feuerwehrgebäude muss an einer Stelle stehen, wo die Einsatzbereitschaft der Feuerwehrkameraden schon wegen der Bahnlinie schnell und ohne Schrankenverbindung wahrgenommen werden kann. Oder das Wahrzeichen der Stadt – der Zukunftsläufer – wird arrogant und ideenlos abgebrochen und dafür ein „sozialistisches Wasserbauwerk“ errichtet.

Realistische Kommunalpolitik ist gefragt, keine illusionären Visionen, der Bürger will Taten sehen, die wirtschaftsstärkste Gemeinde von Bayern mit Weltfirmen wie REHAU, Lamilux, Südleder, Kaufmann und alle anderen brauchen Gradlinigkeit und Zuständigkeit. Nur wer unternehmend tätig ist, hat Erfolg! Stadtkultur schafft Gemeinschaftssinn!

Der überlegende Bürger hat am 24. September 2017 mit seiner Stimme gesprochen. Er ist zurecht nicht mehr zufrieden.

Rehau, den 08. Oktober 2017

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