Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

Senioren Union zum Maxplatz-Brunnen

Der von der Stadt Rehau der Öffentlichkeit unterbreitete Bericht zum Zukunftsläufer mit Denkmal, bedarf einer Richtigstellung.

Der von der Stadt Rehau beauftragte Gutachter Viktor Greiner, Hirschau, hat am 13.10.2010 (!) festgestellt, der am Maxplatz errichtete Brunnen kann entweder durch den Einbau einer Abdichtungshaut aus Epoxidharz oder durch Dichtschlämme abgedichtet werden, Gesamtpreis € 13.191,92.

Das vom Landgericht Hof bestellte Gutachten Dr. Elmar Erdell, München hat am 12.12.2012 dargelegt, dass eine Sanierung jederzeit machbar ist. Das Gutachten geht von einem Abbau und Wiederinstandsetzung der Natursteine einer Generalsanierung aus, die grob überschlägig unberechnete Kosten in Höhe von € 5.000.- bedeuten würde. Von € 150.000.- kann keine Rede sein.

Nach 3 Objektterminen am 13.11., 18.11. und 21.11.2014 und 2 Besprechungsterminen am 06.03. und 26.03.2015 wurden Sanierungsvarianten nach dem Prinzip einer weißen Pfanne und der schwarzen Pfanne besprochen. Gesprächsteilnehmer waren für die Stadt Rehau Rechtsanwalt Buchta und die Herren Hauptamtsleiter Zeeh und Stadtbaumeister Kugler, Architekt Dr. Lehner, Weiden als Stadtplaner und der Künstler Erwin Otte mit seinem Anwalt Herrn Kröber. Die Art der Untersuchungen und die jeweiligen Handlungsaufträge wurden diskutiert und festgelegt. Aufgrund der entwickelten Erkenntnisse waren sich die Beteiligten einig, keine weitergehenden Untersuchungen vorzunehmen, da die Hauptursache für den Wasserverlust Undichtigkeit aber kein mechanischer Schaden, festgestellt werden konnte.

Die Stadt Rehau hat daraufhin ein Sanierungsangebot für die Dichtarbeiten am Maxplatzbrunnen eingeholt. Die Firma M. Bau Gebäudeabdichtung Reinhard Leipold, Kirchenthumbach, hat am 10.04.2015 ein Angebot in Höhe von € 13.146.- unterbreitet. Mit Schreiben vom 10.08.2015 an das Landgericht Hof haben die beiden Parteien im beidseitigen Einvernehmen, den Rechtsstreit beendet. Künstler Erwin Otte hat sich verpflichtet bis zum 15.09.2015 € 10.000.- „Sanierungskosten“ zu leisten. Das sind die Fakten. Die Stadt hat die Urheberrechte gegenüber dem Künstler in den letzten 4 Jahren mehrfach missachtet. Der Zukunftsläufer ist ohne Absprache mit dem Künstler entfernt worden, die vor dem Zukunftsläufer angebrachte Erläuterungstafel wurde entfernt, dann wieder angebracht, eine andere Tafel mit nicht autorisiertem Text von H Otte angebracht und wieder entfernt. Die jahrelangen Merkwürdigkeiten sind seltsam. Was ist der Grund diese Spielchen? Hat eine Stadt nicht andere der Daseinsvorsorge dienenden Maßnahmen zu bewerkstelligen? Ein Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Rehau begründet den Abbau des Denkmals, wegen der Höhe der Stele, dadurch kann kein Bierzelt aufgestellt werden. Die Glaubwürdigkeit der Stadt Rehau hat der Verwaltungsgerichtshof München blossgestellt, als nach einem 3-jährigen Rechtsstreit alle Angaben der Stadtverwaltung als Verhinderungsplanung hinsichtlich Tannenberg zurückgewiesen wurden. Schade, dass berechtigte Hinweise und Diskussionsbeiträge abgeschmettert werden. Der Bürger entfernt sich dadurch von seinem Lebens- und Wohnbereich. Das alles hat bittere Folgen. Wir bedauern diese brüske Vorgehensweise.

Rehau, den 22.01.2016

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