Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

Senioren-Union zu Gast bei den Rummelsbergern

Rehau - 19.01.2015 – Weil die Lebenserwartung immer höher wird und deshalb die Versorgung im Alter für immer mehr Bürger interessant und wichtig wird, hatte die Senioren-Union der CSU Rehau kürzlich zum Informationsabend mit Besichtigung in das Alten- und Pflegeheim der Rummelsberger Anstalten in Rehau eingeladen.

Erfreut über die große Zahl der Besucher begrüßte der Ortsvorsitzende Edgar Pöpel die Freunde und Mitglieder mit den Kreisvorsitzenden Wunsiedel Heinz Brucker und dem Kreisvorsitzenden Hof-Land Hartmut Burau. Für die Möglichkeit der Information dankte er dem neuen Direktor Bernd Weist, der zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Ute Hopperdietzel und Margit Mühl an dem Abend zur Verfügung stand.

Bernd Weist zeigte zunächst neben dem ständig steigenden Bedarf an Pflegeplätzen in Deutschland die sich immer mehr verbessernde Qualität des Angebotes auf. Die in den letzten Jahren und Jahrzehnten optimierten Angebote sind längst nicht mehr zu vergleichen mit den Altenheimen der fünfziger und sechziger Jahre. Aber da „das beste Altenpflegeheim das Zuhause nicht ersetzen kann“, führte er zunächst eine Leitlinie der Rummelsberger Diakonie an: Erst sollte versucht werden, so lange wie möglich zu Hause zu wohnen. Wenn die Mobilität nachläßt, kann man auf die ambulanten Angebote der sozialen Dienste zurückgreifen. Die nächsten Stufe wäre das betreute Wohnen, das auch in den Nachbarstädten immer mehr angeboten wird und das auch finanziell eher zu verkraften ist. Erst wenn dort eine ausreichende Versorgung nicht mehr gewährleistet ist, sollte das Pflegeheim ins Auge gefaßt werden. Heute wird darauf geachtet, dass die Senioren selbstbewußt leben können und dass so wenige Vorschriften wie nötig die Bewegungsfreiheit einengen.

Im Hause Rehau obliegt die Gesamtverantwortung Bernd Weist als Direktor, die Diakonie der Rummelsberger obliegt Margit Mühl, den gerontopsychiatrische Dienst und die Fachstelle für Seniorenfragen leitet Ute Hopperdietzel. Bernd Weist ging dann detailliert auf die vielfältigen Angebote ein, vom Wohnen im offenen und beschützenden Bereich, von der Kurzzeit- und Tagespflege bis hin zum Gottesdienst und zur Seelsorge-Sprechstunde. Auch die ambulanten Angebote wurden ausführlich erklärt. Die Kosten für die Unterbringung, der Eigenanteil und die Beteiligung der Pflegeversicherung wurden angesprochen. Da aber jeder Fall einzeln betrachtet werden muß, konnte auf Details nicht eingegangen werden.

161 Ehrenamtliche stehen zur Verfügung, ohne deren Hilfe wäre das Pensum nicht zu meistern. Die Programme ROMEO und JULIA wurden erläutert, ebenso die Jugendprojekte Sonnenstrahl und VENTUS. Alles in allem entstand ein Komplex, der einem Mikrokosmos gleichkommt, bei dem aber auch alles zusammenpassen muß. Und weil dies alles funktioniert und als vorbildlich anerkannt wird, haben die „Rehauer Rummelsberger“ auch schon diverse Auszeichnungen auf Landes- und Bundesebene erhalten.

Vorgeschaltet war eine Besichtigung, bei der den Gästen, eingeteilt in drei Gruppen, die Einrichtungen und Zimmer und Abteilungen vorgestellt wurden.

So war es kein Wunder, daß sich Edgar Pöpel zum Schluß bei Bernd Weist und seinen beiden Mitstreiterinnen für die umfangreichen Informationen herzlich bedankte. Gleichzeitig lud er die Gäste und Mitglieder der Senioren-Union zum nächsten Stadt-Stammtisch am 11. Februar in die Gaststätte Seifert ein, bei dem MdB Hans-Peter Friedrich einen aktuellen „Bericht aus Berlin“ geben wird.

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