Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

Programm der Senioren-Union kommt bei der Bevölkerung an

Jahreshauptversammlung bestätigt die Vorstandschaft – Neue Aktionen vorgestellt

Rehau – 14.02.2011 – Die Mitglieder der Senioren-Union Rehau sind mit der Arbeit ihrer Vorstandschaft zufrieden. Deshalb wurde die Vorstandschaft bei der kürzlichen Jahreshauptversammlung nahezu komplett wiedergewählt.

Mit einem Totengedenken der vier im abgelaufenen Jahr Verstorbenen begann der Vorsitzende Edgar Pöpel die Sitzung, bevor er das Wort an den CSU-Ortsvorsitzenden Michael Abraham für ein Grußwort weitergab. Abraham zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgemeinschaften im Ortsverband, im besonderen daß jetzt auch die jahrelangen Bemühungen um eine Aktivierung der Jungen Union Früchte tragen. Aber auch der Forderung der Senioren nach altersgerechten Wohnungen in Rehau sei man jetzt einen Schritt näher gekommen, zwei Anwesen wurden bereits erworben. Desweiteren umriß er kurz den Haushalt der Stadt und verwies auf Probleme bei der Bedarfszuweisung und damit zusammenhängend fehlende Zuschüsse.

Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union Wunsiedel Heinz Brucker bewertete die Zusammenarbeit zwischen dem Kreisverband Wunsiedel und dem Ortsverband Rehau als erfolgreich. Er betonte im besonderen die Ethik zwischen den Generationen, auch im Hinblick auf die Werte, die heute mehr denn je wieder in den Vordergrund gerückt werden müssen. Auch die Funktion der Seniorenbeauftragten im Nachbarkreis Wunsiedel verfestige diese Zielsetzung.

Edgar Pöpel begann seinen Bericht über die Arbeit für die Gesellschaft, die in der CSU auch von den Arbeitsgemeinschaften wahrgenommen wird. Immer mehr werde das Ehrenamt gewürdigt, was dessen Stellenwert erhöhe und auch die junge Generation mit einbinde. Der Egoismus müsse zurückgedrängt werden, wir müssen zurückkommen zu den Wurzeln, die Verbindungen nicht nur zwischen den Generationen, sondern auch innerhalb der Altersgruppen müssen mehr gepflegt werden.

Die Nachkriegsgeneration hat den Übergang in die moderne Industriegesellschaft bewältigt, jetzt ist es an der Zeit die geistigen und moralischen Werte wieder neu zu beleben. Daran werde auch die Senioren-Union im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten mitarbeiten, die Mosaiksteine reichen vom Prüfstand für Industrien – er denke dabei an die in Rehau entstehenden Biogasanlagen – bis hin zu den weichen Standortfaktoren wie bilingualer Kindergarten oder Einkaufsmöglichkeiten für ältere Mitbürger oder Weihnachtspaketaktionen. Weniger der Wert der Pakete stehe dabei im Vordergrund, sondern der Weg, der Vereinsamung entgegenzuwirken.

Karl Friedrich Pelz, der den zweiten Teil des Jahresberichts übernommen hatte, stellte zunächst einen grundlegenden Gedanken voran. Die Senioren-Union wolle den Rentnern und Ruheständlern zur Seite stehen, Aufklärung und Hilfe anbieten, soweit dies möglich sei. Eingehend auf Leserbriefe, die von neidischen Gegenspielern nach der Gründung des Kreisverbandes Hof-Stadt gebracht wurden, stellte er klar, daß man keinesfalls eine Konkurrenz zu karitativen Einrichtungen wie Diakonie, Rotes Kreuz oder Arbeiterwohlfahrt sei und auch nicht mit Verbänden wie VdK oder Reichsbund konkurriere.

Einen großen Vorteil gegenüber anderen Verbänden und Vereinigungen sah Pelz in der Person Edgar Pöpel. Seine jahrzehntelange Tätigkeit hat Freundschaften und Verbindungen aufgebaut, die er auch heute noch pflegt und einsetzt, wenn er damit Bürgern und Kommunen helfen kann. Damit wollte Pelz auch im Namen der Senioren-Union ein Dankeschön sagen, die Versammlung honorierte das mit einem besonderen Beifall.

Die Aktivitäten der Senioren-Union schlüsselte er in vier Bereiche, die er anschließend detailliert in Erinnerung brachte.

Zum ersten waren das die Vortrags- und Diskussionsabende mit verschiedenen Referenten.

Zum zweiten waren es Gedenkstunden zu nationalen Anlässen, sowie Exkursionen und Ausflüge nebst gesellschaftlichen Zusammenkünften.

Zum dritten erinnerte er an öffentliche Anregungen vor allem an die Kommunen oder auch Forderungen an die Politik.

Abschließend wies er auf Aktionen hin, die weniger im Lichte der Öffentlichkeit stehen und mehr einen vertraulichen Charakter haben.

Im Ausblick auf die Aktivitäten in den kommenden Monaten verwies er auf den ausliegenden Flyer, aus dem sich jeder die für ihn interessanten Daten und Termine entnehmen könne. Besonders aufmerksam machte er auf den Tagesausflug im Mai nach Grafenrheinfeld und zur Mainschleife.sowie auf den 4-Tages-Busausflug des Kreisverbandes Wunsiedel nach Straßburg und den Elsaß, für den Heinz Brucker dem Ortsverband Rehau wieder ein begrenztes Kontingent reserviert hat.

Dem Kassier Reinhard Tröger war es vorbehalten, den Kassenbericht bekannt zu geben. Überaus wohlwollend wurde zur Kenntnis genommen, daß trotz diverser Ausgaben ein Plus im Kassenbestand verzeichnet werden konnte. Bernd Löffler berichtete von der Revision, die eine ordentliche und übersichtliche Kassenführung auszeichnete.

Bevor Christine Sellak aus Hof die Entlastung der Vorstandschaft und die anschließenden Neuwahlen organsierte, überreichte Edgar Pöpel an das bisherige Vorstandsmitglied Resi Donath einen Blumenstrauß als Dank für die engagierte Mitarbeit.

Die anschließenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:

Erster Vorsitzender: Edgar Pöpel

Zweiter Vorsitzender: Karl Friedrich Pelz

Schriftführerin: Irma Brand

Kassier: Reinhard Tröger

Vorstandsmitglieder: Hartmut Burau, Klaus Dittmann, Rolf Donath, Alfred Fraaß, Dieter Köhler

Kassenrevisoren: Herbert Bayer, Bernd Löffler

K.F. 14.02.2011

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