Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

„Starbrillen“ sind Vergangenheit

Rehau – 15.11.2010 – Seit gut 2000 Jahren ist der Graue Star als Augenkrankheit bekannt. Über die Geschichte dieser Krankheit und die Behandlungsmethoden informierte sich jetzt die Senioren-Union der CSU Rehau.

Ein interessantes Thema haben sich die Mitglieder der Senioren-Union der CSU Rehau im Rahmen ihrer Vortragsreihe „Ärzte in Rehau“ ausgesucht. Augenarzt Dr. Ralf Paschke referierte in der Gaststätte „Hygienischer Garten“ vor annähernd 70 Besuchern über das Thema „Der Graue Star“, eine Augenerkrankung, die fast jeden Menschen treffen kann und die schon seit der Zeitenwende, also seit gut 2000 Jahren, bekannt ist. Schon in der Frühzeit versuchten Wundärzte mit der Behandlung den Menschen eine totale Erblindung zu ersparen. Vielen ist noch der Ausdruck des „Starstechens“ bekannt und die Älteren erinnern sich noch an die dicken unförmigen „Starbrillen“. Wie Dr. Paschke, der seine Ausführungen mit entsprechendem Bildmaterial unterlegte, betonte, schreiten die Behandlungsmöglichkeiten dieses Leidens mit den heutigen technischen Errungenschaften rasant fort. So seien auch in Rehau in der ambulanten Augenklinik fast alle betreffenden Operationen bis hin zur Lasertechnik möglich, zumal ein ganzes Ärzteteam aus Ostbayern vernetzt sei.

Wie Paschke sagte, ist selbst eine geringe Verbesserung des Sehvermögens für viele Menschen eine große Verbesserung der Lebensqualität. Da sich unter dem Sammelbegriff “Star“ ja verschiedene Krankheitsbilder vereinigen, ging der Referent auch ausführlich auf die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zum Beispiel des Grünen Stars näher ein. Es ist klar, daß bei dieser Themenfülle die Fragen der Zuhörer nicht zu kurz kamen. Ein breites Feld nahmen auch die Fragen der zuckerbedingten Netzhauterkrankungen ein. Diabetes ist inzwischen zu einer Volkskrankheit geworden. In dem Maße nehmen leider auch die Augenkrankheiten zu. Fazit dieses Abends war: Verhindern kann man die Erkrankungen nicht völlig, aber sie sind behandelbar.

D.M.

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