Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

Senioren-Union fordert Senioren-Beiräte

Rehau – 02.09.2009 – Die Senioren-Union der CSU Rehau wächst. In den letzten Wochen konnten weitere zwei Neuaufnahmen verzeichnet werden. derzeit liegt der Mitgliederbestand bei 70 Personen.

Kernthema bei der 13. Ortsvorstandssitzung war die Einbindung der Senioren in die Gesellschaft. „Die Senioren brauchen zuverlässige soziale Netzwerke, mehr Gemeinschaft und Wegbegleitung zur Selbsthilfe. Die Beziehung zu anderen Menschen und praktizierte Verständnisbereitschaft sind die richtigen Werkzeuge zur Gestaltung für ein gesundes Gemeinwesen“ unterstrich der Vorsitzende Edgar Pöpel.

„Das Lebensglück im Alter sei nicht so sehr abhängig von Bewegung, Ernährung oder Cholesterin-Senkern. Intakte Familiengemeinschaften, die Mitgliedschaft in Vereinen und Bürgergremien seien entscheidend“, beteuerte Schriftführerin Irma Brand. „Konservative, liebevolle Wertebindungen, wie das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und der menschlichen Gefühlswahrnehmung stärken das Selbstwertgefühl“ verdeutlichte Vorstandsmitglied Dieter Köhler.

Seniorenbeiräte auf kommunaler Ebene seien der richtige Ansatzpunkt für positive Anregungen zur Altersgeneration. Zu der Landesversammlung der Senioren-Union mit Wirtschaftsminister zu Guttenberg wurde ein Antrag an die CSU-Landtagsfraktion verabschiedet, die Gemeindeordnung im Freistaat Bayern insoweit zu ändern, dass Seniorenbeiräte zur Pflichteinrichtung werden. Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern sei dies bereits geschehen. „Verschiedene Städte in unserer Region wie Arzberg und Weißenstadt hätten dies bereits in die Tat umgesetzt“, berichtet zweiter Vorsitzender Karl Friedrich Pelz. Die Rehauer Senioren-Union der CSU ist nicht scharf auf solche Positionen, diese sollen anderen vorbehalten sein. Man denkt an soziale Organisationen wie VdK, Reichsbund, BRK, die Kirchen. Die Zusammensetzung und die Formalien können vom Stadtrat bestimmt werden, die Stadt sollte auf die Erfahrungen der Nachbarstädte zurückgreifen.

Bürgermeister Michael Abraham, der auch in seiner Eigenschaft als CSU-Ortsvorsitzender an der Sitzung teilnahm, verdeutlichte die gesellschaftspolitische Aufgabe der Senioren und sagte seine Unterstützung zu.

E.P.

zurück zur Übersicht

Seitenanfang