Senioren-Union der CSU
Erfahrung gestaltet Zukunft - Ortsverband Rehau

SEN-Jahreshauptversammlung: Stolz auf Aktivitäten

Rehau, 17.07.2008 - Ein Jahr nach der Gründung im Juli 2007 hatte die Senioren-Union der CSU Rehau zur ersten Jahreshauptversammlung eingeladen. Mehr als zwei Drittel der eingetragenen Mitglieder waren dem Ruf in den Hygienischen Garten gefolgt. Über den gleichzeitigen Besuch des Senioren-Union-Landesvorsitzenden Professor Dr. Weckerle wird in einem gesonderten Beitrag berichtet.

In seinem Jahresbericht stellte Ortsverbandsvorsitzender Edgar Pöpel zunächst die Verflechtung zur Wirtschaft heraus, was in der Provinz besonders wichtig sei. Im Gegensatz dazu sei der Schulterschluß von der Mutterpartei zur Senioren-Union noch nicht überall gelungen. Dies gelte weniger für Süd-Bayern, sondern mehr für unsere Region, in der eine Kooptierung in die Gremien der CSU bisher abgelehnt wurde. Eine Satzungsänderung der bayerischen CSU werde aber in Kürze Bremsklötze beseitigen.

In einer veränderten Gesellschaft, mehr als 20 % der Bevölkerung sind über 60 Jahre alt, müssen die Senioren wieder mehr integriert werden. Diese sind auch bereit, sich in ehrenamtlichen Funktionen einzubringen. Gedenktage müssen wieder in das Bewusstsein der Menschen zurückgeholt werden, Städtefreundschaften müssen gepflegt werden, Kleinarbeit ist angesagt. Nur die Verbindung zu den Jungen kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Leider haben vielerorts Politiker den Bezug zur Wirklichkeit verloren. Die Senioren-Union ist angetreten, der Maßlosigkeit und der damit hervorgerufenen Politik-Abstinenz entgegen zu treten, um für Deutschland, für Bayern und für die Region Hochfranken die Mehrheiten für die christlich-soziale Politik zu verteidigen.

Die Aktivitäten der Rehauer Senioren-Union sind über die Landkreisgrenzen hinausgedrungen, dies bewiesen Gäste aus dem Kreis Wunsiedel, die sich nach dem Rehauer Vorbild organisieren wollen.

Damit hatte Edgar Pöpel zum nächsten Tagesordnungspunkt übergeleitet. Der stellvertretende Vorsitzende Karl Friedrich Pelz berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr, dass man nach anfänglichen und kostenintensiven Geburtswehen seit Oktober 2007 über eine übersichtliche und klare Homepage im Internet verfüge, die über „www.sen-rehau.de“ abrufbar sei. Man wolle keine folkloristische oder musikgeprägte Terminvorschau oder ein Fotoalbum anbieten, der Senioren-Union geht es um die Darlegung politischer und parteipolitischer Themen, ganz im Sinne der Satzung der CSU.

Im Tätigkeitsbericht erinnerte Karl Friedrich Pelz an die Zielsetzung, im Quartalsrhythmus Vortrags- und Diskussionsabende anzubieten. Dies sei mit den Vorträgen über Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht, Sicherheit im Grenzgebiet nach der Grenzöffnung zur Tschechien, über Erben und Vererben und eine Demonstration des Defibrillators gelungen. Das große öffentliche Interesse, auch über die Kreise der CSU und der Senioren-Union hinaus, habe gezeigt, dass Informationsdefizite auszugleichen sind.

Mit diversen Berichten über Vorstandssitzungen und sonstigen kleinen Veranstaltungen habe sich die Senioren-Union zum Sprachrohr der Senioren im Raum Rehau gemacht, wobei nicht davor zurückgeschreckt wurde, mitunter auch andere Meinungen als die offiziellen Lesarten auszudrücken.

Auch die Tagesausflüge zu Bezirkseinrichtungen im Herbst 2007 und die kürzliche Dresden-Fahrt , alles zu „sozialverträglichen Preisen und Konditionen“, wurden von Mitgliedern und Freunden gut angenommen.

Für die nächsten Monate sind Veranstaltungen für Grundkenntnisse von PC und Internet vorgesehen. Auch eine Information über das SANA-Klinikum Hof mit dem neu eingerichteten Bereich STROKE-UNIT für die Behandlung von Schlaganfällen in Verbindung mit der Universitätsklinik Erlangen ist geplant, ebenso eine Talkrunde mit den in Rehau vertretenen sozialen Einrichtungen zum Thema „Älter werden in Rehau“.

Schatzmeister Reinhard Tröger konnte von positiven Zahlen berichten, wozu natürlich auch das sparsame Verhalten der Vorstandschaft beigetragen habe. Die Revisoren Alfred Fraaß und Bernd Löffler hatten die Kasse geprüft und berichteten von einer korrekten und sauberen Kassenführung, worauf die Versammlung Vorstandschaft und Schatzmeister einstimmig entlastete.

Der Landtagskandidat Martin Schöffel nutzte die Gelegenheit, sich bei der Senioren-Union Rehau vorzustellen. Die Gemeinsamkeiten von Jung und Alt waren früher bei den Großfamilien viel ausgeprägter als heute. Er lobte die Stadt Rehau mit den Alten- und Pflegeeinrichtungen und dem geplanten Mehrgenerationenhaus.

Trotz der Verwüstungen durch antiautoritäre Erziehung in vergangenen Jahrzehnten ist seine Generation in Luxus und Wohlstand aufgewachsen. Heute sei es notwendig, das christliche Wertebild wieder zurechtzurücken, der Zusammenhalt der Generationen in der CSU sei das rechte Fundament dazu.

Vor Schluß der Jahreshauptversammlung dankte Dieter Köhler der Vorstandschaft der Senioren-Union der CSU für die erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Jahr. Er sei überrascht gewesen, wie gut und wie positiv die Zusammenarbeit funktioniert habe, trotz der Unkenrufe, die nach der Gründung vor einem Jahr verbreitet worden waren.

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